Brautschuhe: Der ultimative Guide für Hochzeitsschuhe, die perfekt aussehen und den ganzen Tag bequem bleiben

Brautschuhe: Der ultimative Guide für Hochzeitsschuhe, die perfekt aussehen und den ganzen Tag bequem bleiben

Es gibt diesen einen Moment am Hochzeitsmorgen, wenn ihr in eure Brautschuhe schlüpft und plötzlich spürt: Jetzt wird es real. Die Schuhe sind das Erste, was ihr anzieht, und das Letzte, was ihr nach dem letzten Tanz auszieht. Sie tragen euch durch den Gang zum Altar, über den Rasen beim Fotoshooting, durch stundenlange Gratulationen und eine Partynacht, die ihr nie vergessen werdet. Brautschuhe müssen deshalb drei Dinge gleichzeitig können: gut aussehen, zum Kleid passen und bequem sein. Keine leichte Aufgabe.

Dieser Guide hilft euch, genau die richtigen Brautschuhe zu finden. Wir gehen durch jede Absatzhöhe, jedes Material, jede Jahreszeit und jeden Stolperstein, der euch beim Kauf begegnen kann. Am Ende wisst ihr genau, worauf es ankommt, und könnt eure Entscheidung mit einem guten Gefühl treffen. Denn eure ersten Schritte als Ehepaar sollten sich leicht anfühlen, nicht schmerzhaft.

Wann solltet ihr eure Brautschuhe kaufen?

Der richtige Zeitpunkt für den Brautschuhkauf hängt direkt mit eurem Brautkleid zusammen. Die Saumänge des Kleides wird bei der Änderungsschneiderin an die Absatzhöhe eurer Schuhe angepasst. Das heißt: Ihr braucht die Schuhe spätestens zum ersten Änderungstermin, der in der Regel sechs bis acht Wochen vor der Hochzeit stattfindet.

Idealerweise kauft ihr eure Brautschuhe drei bis vier Monate vor der Hochzeit. Das gibt euch genug Zeit, die Schuhe einzulaufen, verschiedene Modelle auszuprobieren und notfalls umzutauschen. Besonders bei Online-Bestellungen ist ein Zeitpuffer wichtig, denn manchmal passt das erste Paar nicht perfekt und ihr müsst eine andere Größe oder ein anderes Modell nachbestellen.

Die richtige Absatzhöhe für eure Brautschuhe

Die Absatzhöhe ist die wichtigste Entscheidung beim Brautschuhkauf, denn sie beeinflusst nicht nur eure Optik, sondern auch euren Komfort über den gesamten Tag. Hier ein Überblick über alle Optionen mit ihren Vor- und Nachteilen.

Flache Brautschuhe (0–2 cm)

Flache Brautschuhe sind die bequemste Option und perfekt für Bräute, die den ganzen Tag ohne Kompromisse tanzen und laufen wollen. Ballerinas, flache Sandalen oder elegante Loafer können erstaunlich edel aussehen, besonders zu fließenden Kleidern im Boho-Stil. Achtet bei flachen Schuhen besonders auf ein gutes Fußbett, denn ohne Absatz trägt die Sohle das gesamte Körpergewicht.

Blockabsatz (3–6 cm)

Der Blockabsatz ist der Kompromiss-König unter den Brautschuhen. Er gibt euch etwas Höhe und eine elegantere Silhouette, ohne dass ihr beim Gehen wackelt. Besonders auf Rasen, Kopfsteinpflaster oder in älteren Kirchen mit unebenen Böden ist der Blockabsatz euer bester Freund. Er sinkt nicht ein, er kippt nicht um und er sieht dabei richtig gut aus.

Keilabsatz (4–8 cm)

Keilabsätze bieten die Höhe eines hohen Absatzes bei der Stabilität eines flachen Schuhs. Die durchgängige Sohle verteilt das Gewicht gleichmäßig und macht den Keilabsatz zur idealen Wahl für Gartenhochzeiten, Strandhochzeiten oder generell für Bräute, die Höhe lieben, aber Pfennigabsätze hassen. Unter einem langen Kleid sieht man den Keilabsatz kaum, spürt aber den Unterschied beim Laufen sofort.

Klassische Pumps (6–10 cm)

Pumps sind der Inbegriff des eleganten Brautschuhs. Mit einem schlanken Absatz, einer spitzen oder runden Kappe und einer klaren Linie sind sie zeitlos schön und passen zu jedem klassischen Brautkleid. Allerdings erfordern hohe Pumps Erfahrung im Tragen. Wer im Alltag selten Absätze trägt, sollte nicht ausgerechnet am Hochzeitstag mit 10-cm-Stilettos starten. Eine Höhe von 6 bis 7 cm ist für die meisten Bräute die goldene Mitte zwischen Eleganz und Tragbarkeit.

Braut-Sneaker

Ja, Sneaker als Brautschuhe. Was vor einigen Jahren noch undenkbar war, ist heute ein echter Trend. Weiße Sneaker mit Spitzendetails, Perlenapplikationen oder der schlichten Eleganz eines minimalistischen Designs passen wunderbar zu kurzen Brautkleidern, Jumpsuits oder als Wechselschuhe für die Tanzfläche. Besonders bei Scheunen-Hochzeiten, Festivalhochzeiten oder sehr lässigen Feiern sind Braut-Sneaker die perfekte Wahl.

Brautschuhe finden leicht gemacht: Alle Tipps zu Absatzhöhe, Material, Farbe und Bequemlichkeit. So findet ihr die perfekten Hochzeitsschuhe für euren großen Tag.

Das richtige Material für Brautschuhe

Das Material eurer Brautschuhe entscheidet über Tragegefühl, Optik und Pflegeleichtigkeit. Hier die wichtigsten Materialien im Vergleich.

Satin

Satin ist das klassische Material für Brautschuhe. Es glänzt dezent, fühlt sich weich an und lässt sich wunderbar einfärben, was praktisch ist, wenn ihr die Schuhe nach der Hochzeit in einer anderen Farbe weitertragen wollt. Der Nachteil: Satin ist empfindlich gegenüber Wasser und Schmutz. Regentropfen hinterlassen sichtbare Flecken, und Grasflecken sind fast unmöglich zu entfernen. Bei Outdoor-Hochzeiten oder unsicherem Wetter solltet ihr Satin-Brautschuhe gut überlegen.

Leder und Wildleder

Echtleder passt sich mit der Zeit eurem Fuß an und wird immer bequemer, je länger ihr es tragt. Es ist robuster als Satin und hält auch einem unerwarteten Regenschauer besser stand. Wildleder sieht besonders edel aus, ist aber noch empfindlicher als Satin. Für eine Winterhochzeit in geschlossenen Räumen ist Wildleder wunderschön, für eine Gartenhochzeit eher riskant.

Spitze und Mesh

Brautschuhe mit Spitze oder Mesh-Einsätzen sind luftig, leicht und perfekt für warme Hochzeitstage. Sie lassen die Füße atmen und sehen dabei zart und feminin aus. Achtet darauf, dass die Spitze gut verarbeitet ist und nicht an Strümpfen oder dem Kleid hängen bleibt. Und testet vorher, ob das Mesh an euren Zehen reibt, denn das spürt man nach acht Stunden deutlich.

Kunstleder und vegane Materialien

Wer auf tierische Produkte verzichten möchte, findet heute hochwertige Brautschuhe aus veganem Leder, recycelten Materialien oder pflanzlich gegerbten Stoffen. Die Qualität hat sich in den letzten Jahren enorm verbessert. Achtet bei veganem Leder darauf, dass es weich genug ist, sich an den Fuß anzupassen. Manche günstige Kunstleder bleiben steif und verursachen Blasen.

Die richtige Farbe: Brautschuhe, Kleid und Brautstrauß abstimmen

Weiß ist nicht gleich Weiß, und genau hier wird es beim Brautschuhkauf knifflig. Euer Kleid kann Reinweiß, Ivory, Champagner, Blush oder Creme sein, und der Unterschied zwischen diesen Tönen fällt auf den Hochzeitsfotos sofort auf. Ein reinweißer Schuh unter einem Ivory-Kleid sieht aus wie ein Blatt Kopierpapier neben einer alten Buchseite: technisch beides weiß, aber optisch eine Katastrophe.

Der sicherste Weg: Besorgt euch ein Stoffmuster eures Kleides (die meisten Brautmodengeschäfte geben euch eins mit) und haltet es beim Schuhkauf direkt an den Schuh. Bei Tageslicht, nicht unter Künstlicht, denn Neonlicht verfälscht Farben.

Der Geheimtipp: Farbe auf den Brautstrauß abstimmen

Was viele Bräute nicht bedenken: Eure Brautschuhe sind auf den Detailfotos fast immer zusammen mit eurem Brautstrauß zu sehen. Das klassische Getting-Ready-Foto, das Flat-Lay mit allen Braut-Accessoires, die Detailaufnahme von Schuhen neben dem Strauß: Diese Bilder gehören zu den beliebtesten Hochzeitsfotos überhaupt. Stimmt die Farbwelt eurer Schuhe deshalb auch auf euren Brautstrauß ab.

Ivory-Schuhe harmonieren wunderbar mit cremefarbenen Rosen und Eukalyptus. Blush-Schuhe passen perfekt zu zartrosa Pfingstrosen und Ranunkeln. Und goldene Akzente am Schuh greifen goldene Elemente im Strauß auf, etwa eine goldene Schleife oder Blattgold-Deko. Wer den perfekten Gesamtlook plant, denkt Schuhe, Kleid und Strauß als Einheit.

Und wer möchte, dass diese perfekt aufeinander abgestimmten Blumen nicht nach einem Tag verwelken, kann den Brautstrauß nach der Hochzeit konservieren lassen und in ein Kunstwerk verwandeln, das für immer an den Tag erinnert, an dem alles zusammenpasste.

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Die Alternative: Farbige Brautschuhe

Wer dem Weiß-Dilemma komplett aus dem Weg gehen möchte, wählt farbige Brautschuhe. Goldene, silberne, roségoldene oder sogar blaue Brautschuhe (als Something Blue) liegen im Trend und haben einen riesigen Vorteil: Ihr müsst euch keine Sorgen um Farbabweichungen zum Kleid machen, denn der Kontrast ist gewollt. Außerdem könnt ihr farbige Brautschuhe viel leichter nach der Hochzeit weitertragen. Ein goldener Pump passt genauso gut zum Cocktailkleid wie zum Brautkleid.

Brautschuhe für jede Jahreszeit und Location

Frühling und Sommer: Luftig und leicht

Bei warmen Temperaturen schwellen Füße im Laufe des Tages an, manchmal um eine halbe Größe. Wählt deshalb Brautschuhe, die etwas Luft lassen: Sandalen, Peeptoes oder Schuhe mit Mesh-Einsätzen. Offene Schuhe halten eure Füße kühl und verhindern, dass ihr in euren eigenen Schuhen badet. Bei Gartenhochzeiten auf Rasen sind Keilabsätze oder Blockabsätze die kluge Wahl, denn Stilettos versinken im Gras wie Zeltherige.

Herbst und Winter: Warm und geschützt

Bei kühlen Temperaturen bieten geschlossene Pumps, Ankle Boots oder sogar elegante Braut-Stiefeletten den nötigen Schutz. Achtet bei Regen oder Schnee darauf, Schuhe aus Leder oder Kunstleder zu wählen, nicht aus Satin, der bei Feuchtigkeit sofort Flecken bekommt. Wer eine Winterhochzeit plant, kann auch über weiche, weiße Ankle Boots nachdenken, die unter einem langen Kleid fast unsichtbar sind, aber die Füße wunderbar warm halten.

Strand und Wiese: Praktisch und stilvoll

Für eine Strandhochzeit sind flache Sandalen, elegante Flip-Flops oder sogar Barfuß-Schmuck (Barefoot Sandals) die perfekte Lösung. Auf Sand funktioniert kein Absatz, und auch auf einer Wiese sinkt alles über 3 cm unweigerlich ein. Espadrilles mit Keilabsatz sind ein guter Kompromiss: Sie haben eine breite Sohlfläche und sehen dabei sommerlich und elegant aus.

Schloss und Kirche: Klassisch und elegant

Auf Marmor- und Steinböden in Schlössern und Kirchen könnt ihr jede Absatzhöhe tragen. Hier kommen klassische Pumps und Stilettos am besten zur Geltung. Achtet allerdings auf die Lautstärke: Metallbeschläge an den Absätzen können auf Steinböden extrem laut klacken. Eine Leder- oder Gummisohle am Absatz dämpft das Geräusch und sorgt für einen stilvollen, leisen Auftritt.

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10 Tipps für bequeme Brautschuhe

Die schönsten Brautschuhe nützen nichts, wenn ihr nach zwei Stunden nur noch an eure schmerzenden Füße denkt. Hier sind zehn Tipps, damit eure Brautschuhe den ganzen Tag bequem bleiben.

1. Kauft nachmittags ein. Eure Füße sind nachmittags etwas größer als morgens. Wenn die Schuhe nachmittags passen, passen sie auch abends auf der Tanzfläche.

2. Bestellt eine halbe Größe größer. Brautschuhe sollten nie eng sitzen. Eure Füße schwellen im Laufe des Tages an, besonders bei Wärme. Lieber eine Geleinlage verwenden als zu enge Schuhe quetschen.

3. Achtet auf ein gutes Fußbett. Ein gut gepolstertes Fußbett macht den Unterschied zwischen Schmerzen und Wohlgefühl. Schuhe mit integrierter Polsterung im Ballen- und Fersenbereich sind Gold wert.

4. Prüft die Nähte von innen. Fahrt mit der Hand durchs Innere des Schuhs. Jede Fühlbare Naht wird nach Stunden zur Druckstelle. Bei hochwertigen Brautschuhen sind die Nähte innen nicht spürbar.

5. Lauft die Schuhe ein. Tragt eure Brautschuhe zwei bis drei Wochen vor der Hochzeit zu Hause ein. Jeden Abend 30 Minuten auf Teppich genügt. So weitet sich das Material und passt sich eurem Fuß an, ohne dass die Sohle Gebrauchsspuren bekommt.

6. Investiert in Geleinlagen. Dünne, transparente Geleinlagen für den Ballenbereich kosten wenige Euro und verwandeln selbst harte Sohlen in Wolken. Auch Anti-Rutsch-Pads für die Ferse verhindern lästiges Schlappen.

7. Plant Wechselschuhe ein. Für die Zeremonie und die Fotos tragt ihr eure Traumschuhe. Für die Party am Abend wechselt ihr zu bequemen Alternativen: flache Ballerinas, Braut-Sneaker oder sogar Braut-Flip-Flops. Viele Bräute legen auch für die Gäste Flip-Flops bereit.

8. Wählt eine Ledersohle zum Tanzen. Gummisohlen kleben auf der Tanzfläche und bremsen eure Bewegungen. Ledersohlen gleiten leicht über Parkett und machen das Tanzen deutlich angenehmer und eleganter.

9. Macht den Praxistest zu Hause. Tragt die Schuhe mindestens einmal zwei Stunden am Stück zu Hause, idealerweise auf verschiedenen Untergründen (Fliesen, Teppich, Holz). Nur so merkt ihr wirklich, ob sie den ganzen Tag überstehen.

10. Bringt Blasenpflaster mit. Selbst die bequemsten Schuhe können nach 12 Stunden überraschen. Ein kleines Notfall-Kit mit Blasenpflastern, einem Pflasterstreifen und einer Mini-Tube Wundcreme gehört in jede Brauttasche.

Der perfekte Gesamtlook: Schuhe, Kleid, Schmuck und Brautstrauß

Die schönsten Hochzeitsfotos entstehen, wenn alles zusammenpasst. Euer Look besteht nicht nur aus dem Kleid, sondern aus einem Zusammenspiel vieler Details: Schuhe, Schleier, Schmuck, Haare, Make-up und Brautstrauß. Und euer Fotograf wird genau dieses Zusammenspiel in Szene setzen.

Denkt an die typischen Hochzeits-Detailfotos: Schuhe neben dem Strauß, Ringe auf den Blüten, Schleier über den Schuhen. Auf diesen Bildern sind eure Brautschuhe und euer Brautstrauß die Hauptdarsteller. Wenn die Farbwelt stimmt, wenn Satin und Blütenblätter harmonieren und wenn jedes Detail am richtigen Platz ist, entstehen Bilder von atemberaubender Schönheit.

Euer Brautstrauß ist dabei der einzige Bestandteil eures Looks, der von Natur aus vergänglich ist. Schuhe könnt ihr aufbewahren, Schmuck liegt für immer in der Schatulle, aber Blumen verwelken. Es sei denn, ihr lasst sie nach der Hochzeit konservieren und in ein Kunstwerk verwandeln. So bleibt der Strauß, der auf den Fotos neben euren Brautschuhen liegt, auch in der Realität für immer erhalten.

Brautschuhe online kaufen: Worauf ihr achten müsst

Das Angebot an Brautschuhen in stationären Brautmodegeschäften ist oft begrenzt. Online-Shops bieten eine deutlich größere Auswahl in allen Größen, Halbgrößen und Weiten. Außerdem könnt ihr in Ruhe vergleichen, Rezensionen lesen und euch mehrere Modelle zur Auswahl bestellen.

Tipp fürs Anprobieren zu Hause: Zieht dünne Nylonstrümpfe an, bevor ihr die Schuhe probiert. So hinterlasst ihr keine Spuren und könnt die Schuhe problemlos zurückschicken, falls sie nicht passen. Legt außerdem eine Decke oder ein Handtuch auf den Boden, damit die Sohle keine Kratzer bekommt. So bleibt der Schuh rückgabefähig.

Zwischengrößen und Weiten: Hochwertige Brautschuh-Marken bieten nicht nur volle Größen, sondern auch Halbgrößen und verschiedene Weiten an. Das ist ein echter Vorteil gegenüber normalen Schuhgeschäften, die selten Weiten auf Lager haben. Nutzt diese Möglichkeit, denn der Unterschied zwischen einer normalen und einer breiten Weite kann über einen schmerzfreien Hochzeitstag entscheiden.

Rückgabefristen beachten: Die meisten Online-Shops bieten 14 Tage Rückgaberecht. Bestellt eure Brautschuhe früh genug, damit ihr sie in Ruhe anprobieren, einlaufen und zum Änderungstermin mitnehmen könnt, bevor die Rückgabefrist abläuft.

Brautschuhe nach der Hochzeit: Einfärben, Impfägnieren, Weitertragen

Eure Brautschuhe müssen nach der Hochzeit nicht im Karton verschwinden. Viele Brautschuhe, besonders solche aus Satin, lassen sich professionell einfärben und in einer neuen Farbe weitertragen. Dunkelblau, Bordeaux oder Schwarz sind beliebte Optionen, die aus dem Brautschuh einen eleganten Alltagsschuh machen.

Wichtig: Wenn ihr eure Schuhe einfärben wollt, dürft ihr sie vorher nicht imprägnieren. Imprägnierspray versiegelt die Oberfläche und verhindert, dass die Farbe gleichmäßig einzieht. Entscheidet euch also vor der Hochzeit: Imprägnieren für Schutz oder Naturbelassen fürs spätere Einfärben.

Brautschuh-Accessoires: Clips, Schnallen und Schmuck

Schuh-Clips sind ein kleines Accessoire mit großer Wirkung. Sie werden einfach an den Schuh geklippt und verwandeln schlichte Pumps in funkelnde Hingucker. Mit Strass-Clips, Perlen-Clips oder Schleifen-Clips könnt ihr eure Brautschuhe individualisieren, ohne gleich ein neues Paar zu kaufen. Das Beste: Nach der Hochzeit nehmt ihr die Clips ab und habt wieder neutrale Schuhe.

Auch Schuh-Aufkleber für die Sohle liegen im Trend. Sprüche wie I Do, Help Me oder Just Married auf der Sohle sorgen für lustige Fotomomente, wenn ihr kniet oder die Füße hochlegt. Ein kleines Detail, das auf den Fotos für großes Lächeln sorgt.

Nach der Hochzeit: Was bleibt von eurem perfekten Tag

Eure Brautschuhe stehen nach der Hochzeit im Schrank. Euer Kleid hängt im Kleidersack. Euer Schmuck liegt in der Schatulle. All diese Dinge könnt ihr anfassen, wann immer ihr wollt. Aber euer Brautstrauß? Der verwelkt. Normalerweise innerhalb weniger Tage. Das muss nicht sein.

Bei Biddy Art Design könnt ihr euren Brautstrauß konservieren lassen und in ein handgefertigtes Kunstwerk verwandeln, das genauso beständig ist wie eure Brautschuhe im Schrank. Der Prozess beginnt mit Step 1: Ihr bucht die Konservierung und sendet eure frischen Blumen ein. Biddy Art Design konserviert sie durch Trocknen, Salzen oder Pressen, je nachdem, welches Kunstwerk daraus entstehen soll. Danach wählt ihr in Ruhe euer Wunschprodukt.

Eine Schmuckschale: Für eure Eheringe und Brautschuh-Clips

Eine Schmuckschale oder Herzschale aus Epoxidharz mit euren konservierten Brautstrauß-Blüten ist der perfekte Ort für eure Eheringe, euren Brautschmuck und eure Schuh-Clips. Jeden Abend legt ihr alles hinein und habt eure gesamte Hochzeitserinnerung an einem Ort: die Ringe, die Clips und die Blüten, die auf den Detailfotos neben euren Brautschuhen lagen.

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Ein Bilderrahmen: Das Detailfoto, das nie verblasst

Gepresste Blüten aus eurem Brautstrauß in einem eleganten Bilderrahmen: das perfekte Gegenstück zu den Detailfotos eures Fotografen. Auf dem Foto seht ihr Schuhe und Strauß nebeneinander. An der Wand hängen die echten Blüten aus genau diesem Strauß. Eine Verbindung, die jedes Mal berührt, wenn ihr daran vorbeigeht.

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Die perfekten Brautschuhe sind die, an die ihr am Ende des Tages nicht denkt, weil eure Füße glücklich sind

Fazit: Die perfekten Brautschuhe finden

Die perfekten Brautschuhe sind die, an die ihr am Ende des Tages nicht denkt, weil eure Füße glücklich sind. Nehmt euch Zeit für die Auswahl, achtet auf Absatzhöhe, Material und Bequemlichkeit, und vergesst nicht, Schuhe, Kleid und Brautstrauß farblich aufeinander abzustimmen. Lauft die Schuhe ein, plant Wechselschuhe und packt Blasenpflaster ein. Dann könnt ihr unbeschwert durch euren schönsten Tag tanzen.

Und wenn ihr wollt, dass nicht nur eure Schuhe, sondern auch euer Brautstrauß für immer erhalten bleibt, schaut bei Biddy Art Design vorbei. Dort werden aus euren Hochzeitsblumen handgefertigte Kunstwerke, die genauso beständig sind wie die Erinnerung an den Moment, in dem ihr in eure Brautschuhe geschlüpft seid und gewusst habt: Jetzt wird es real.

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Eure Brautschuhe tragen euch durch den schönsten Tag. Euer Brautstrauß begleitet euch darauf. Und bei Biddy Art Design sorgen wir dafür, dass er das für immer tut.

Häufig gestellte Fragen

  • Idealerweise drei bis vier Monate vor der Hochzeit. Spätestens müsst ihr die Schuhe zum ersten Änderungstermin eures Brautkleides haben, da die Saumlänge an die Absatzhöhe angepasst wird. Früh kaufen gibt euch außerdem genug Zeit zum Einlaufen und für eventuelle Umtausche.

  • Für die meisten Bräute ist ein Blockabsatz von 4 bis 6 cm die bequemste Option, die gleichzeitig elegant aussieht. Wer im Alltag keine Absätze trägt, sollte bei flachen Schuhen oder maximal 3 cm bleiben. Wer Absätze gewohnt ist, kann auch 7 bis 8 cm wählen. Wichtig: Plant immer Wechselschuhe für die Party ein.

  • Lauft die Schuhe vor der Hochzeit zu Hause ein (auf Teppich, um die Sohle zu schonen). Investiert in dünne Gel-Einlagen für den Ballenbereich und Anti-Rutsch-Pads für die Ferse. Kauft eine halbe Größe größer, da Füße im Laufe des Tages anschwellen. Und plant Wechselschuhe für die Tanzfläche ein.

  • Satin ist der Klassiker, aber empfindlich gegen Feuchtigkeit. Leder ist robuster und passt sich dem Fuß an. Spitze und Mesh sind luftig für Sommerhochzeiten. Für Outdoor-Hochzeiten bei unsicherem Wetter sind Leder oder hochwertiges Kunstleder die sicherste Wahl, da Satin bei Regen sofort Flecken bekommt.

  • Nein! Goldene, silberne, roségoldene oder sogar blaue Brautschuhe (als Something Blue) liegen im Trend. Farbige Schuhe haben den Vorteil, dass ihr euch keine Sorgen um Farbabweichungen zum Kleid machen müsst und sie nach der Hochzeit leichter weitertragen könnt.

  • Das hängt davon ab, ob ihr die Schuhe nach der Hochzeit einfärben möchtet. Imprägnierspray schützt vor Flecken, verhindert aber eine gleichmäßige Farbaufnahme beim späteren Einfärben. Wenn ihr die Schuhe weiß behalten wollt, imprägniert. Wenn ihr sie einfärben wollt, lasst es.

  • Für Gartenhochzeiten sind Blockabsätze, Keilabsätze oder flache Schuhe ideal. Stilettos und Pfennigabsätze sinken in weichem Boden ein. Espadrilles mit Keilabsatz sind ein stylischer Kompromiss. Achtet außerdem auf robustes Material (Leder statt Satin), falls der Rasen feucht ist.

  • Ja! Stimmt die Farbwelt eures Straußes auf eure Schuhe ab: Ivory-Schuhe harmonieren mit cremefarbenen Rosen, Blush-Schuhe mit zartrosa Pfingstrosen. So entsteht ein stimmiger Gesamtlook, besonders auf den Detailfotos. Und wer möchte, dass dieser perfekt abgestimmte Strauß nicht verwelkt, kann ihn bei Biddy Art Design konservieren und in ein Kunstwerk verwandeln lassen.

Über mich

Mein Name ist Julia und ich bin die Gründerin von Biddy Art Design. Als Künstlerin arbeite ich seit vielen Jahren mit Epoxidharz und habe mich darauf spezialisiert, besondere Erinnerungen in einzigartige Kunstwerke zu verwandeln. Besonders am Herzen liegt mir das Brautstrauß konservieren. Dabei werden die Blumen eines Hochzeitstages sorgfältig getrocknet und anschließend in Epoxidharz eingegossen, sodass daraus langlebige Erinnerungsstücke entstehen.

In meinem Blog teile ich Einblicke in meine Arbeit, Inspiration rund um Hochzeiten, kreative Ideen mit Blumen sowie hilfreiche Tipps zur Aufbewahrung besonderer Erinnerungen. Außerdem schreibe ich über meine Erfahrungen als Künstlerin, Unternehmerin und Kursleiterin im Bereich Resin Art.